Wer schreibt hier?

Mein Name ist Vincent Joseph Vaessen und zur Zeit bin ich Student und studentische Hilfskraft am Orientalischen Seminar der Universität zu Köln, wo ich mich auf Iranistik konzentriere.

Meine Forschungsschwerpunkte sind orientalistische Darstellungen Irans in Online-Reiseberichten und Populärliteratur, die frühe Fotografie der Region (etwa von den späten 1850er bis in die 1920er Jahre), mündliche literarische Traditionen und professionelles Geschichtenerzählen als kulturelle Gedächtnispraxis sowie die Verflechtung von Musik, Ritual und Religion. Außerdem bin ich ein begeisterter Podcast-Hörer, ein Enthusiast der Digital Humanities (wenn auch mit einigen kritischen Anmerkungen) und ein starker Befürworter von freiem Wissen und Open-Access-Publikationen.

Dieser Blog ist mein Versuch, für mich selbst vertretbare konzeptionelle Ansätze für die Iranistik zu finden und eine große Vielfalt von Themen sinnvoll in diesen Rahmen einzubringen. Mit diesem Blog möchte ich versuchen, bewusst über meinen Lernprozess als Student nachzudenken und meine Ansichten während des Studiums und des Schreibens zu verfeinern, nicht zuletzt mit Hilfe der Fragen, Anmerkungen und Kritik, die ich mir von meinen Lesern erhoffe.

Publikationen

Vincent Vaessen: Rezension von: Mir-Kasimov, Orkhan: “Words of Power. Ḥurūfī teachings between Shiʿism and Sufism in medieval Islam. The original doctrine of Faḍl Allāh Astarābādī”. London/New York: I.B. Tauris 2015 (The Institute of Ismaili Studies, Shiʿi Heritage Series 3), in: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 109 (2019). Online verfügbar unter: https://www.vezveze-kandu.de/rezension-words-of-power-hurufi-teachings/.

Vorträge

„Hacı Bektaş-ı Veli und Spuren des anatolischen Alevitentums in Iran und Irak“, Vortrag auf einer Bildungsveranstaltung des Bundes der alevitischen Jugend NRW (13.-15. Mai 2016, Wuppertal).

„Yāresān as a performatively lived culture of remembrance: Evaluating a memory-theoretical approach to the Yāresān of the Gūrān region of Iran“, Vortrag im Workshop „Diversity of minority language communities: The case of Iran“, eine Kooperation der Universitäten Teheran, Sanandaj & Köln (06.-08. Oktober 2021, online via Zoom).